Unser Kooperationspartner nextbike

Seit vier Jahren stellt nextbike unseren Teilnehmern der Kulinarischen Schnitzeljagd kostenlos ein Leihrad am Tag des Events zur Verfügung. Grund genug, sich dieses Unternehmen einmal näher anzusehen und danke zu sagen.

Nextbike ist in den vergangenen vier Jahren ein verlässlicher Kooperationspartner geworden, den wir nicht mehr missen möchten. Denn die Kulinarische Schnitzeljagd ist eine Entdeckertour, die sich vor allem für Radfahrer eignet. Nicht alle Menschen, vor allem oftmals nicht alle Städter, besitzen ein Fahrrad. Manche Teilnehmer sind vielleicht auch gerade als Tourist in einer Stadt und nehmen an der Schnitzeljagd teil. Damit sich niemand ein Fahrrad kostenpflichtig ausleihen muss, stellen wir in Kooperation mit nextbike allen Teilnehmern der Kulinarischen Schnitzeljagd gratis ein Leihrad zur Verfügung. So hat jeder die Möglichkeit, die Tour mit dem Rad abzufahren, ohne dafür mehr Geld auszugeben.

Ohne die großzügige Unterstützung unseres Kooperationspartners nextbike wäre dies jedoch nicht möglich. Daher möchten wir mit diesem Beitrag danke sagen und euch das Leipziger Unternehmen genauer vorstellen.

Von Leipzig bis nach Indien und Neuseeland

Seit über 14 Jahren entwickelt nextbike nachhaltige Bike-Sharing-Systeme. Inzwischen gehört nextbike zu den weltweit führenden Bike-Sharing-Anbietern. So sind dessen Räder aktuell in 26 Ländern – darunter die USA, Neuseeland, Polen oder Indien – und in über 200 Städten weltweit auf städtischen Straßen unterwegs.

Dabei wird für jede Stadt in jedem Land ein eigenes Konzept entwickelt, das sich ideal in die bestehende Infrastruktur des Ortes integriert und sie ergänzt:

  • Leipzig: Seit 2018 gibt es in Leipzig ein Hybridsystem. Hier gibt es sowohl feste Stationen, an denen die Räder zurückgegeben werden können als auch – allerdings mit einem kleinen Aufpreis verbunden – Flexzonen, innerhalb derer die Räder individuell abgestellt werden können.
  • Wahrschau: In Warschau läuft nextbike unter dem Namen Veturilo. Unter den 5000 Mietfahrrädern befinden sich neben den herkömmlichen Rädern auch Kinderfahrräder, Tandems, Cargobikes und E-Bikes. Die regionale Besonderheit: Die Stadtverwaltung ermöglicht jedem Nutzer 20 Minuten Freifahrt pro Ausleihe.
  • Rhein-Neckar: Die Rhein-Neckar-Region ist eines der größten regionalen Radverleihsysteme weltweit. Innerhalb von 17 nah beisammen liegenden Städten können die Räder ausgeliehen und wieder abgegeben werden – ideal, wenn man nur eine Strecke mit dem Rad zurücklegen möchte und die andere zum Beispiel mit der Bahn.
  • Bilbao: In Bilbao findet man nextbikes, wenn man nach den roten Bilbaobizis Ausschau hält. Aufgrund der vielen steilen Berge innerhalb der nordspanischen Stadt setzt nextbike hier auf besonders robuste E-Bikes, die direkt über den Ladekontakt an den Stationen aufgeladen werden.

Die hier genannten Beispiele sind nur ein kleiner Auszug von verschiedenen Umsetzungen und örtlichen Kooperationen. So gibt es in vielen Gemeinden für Abo-Kunden des regionalen ÖPNVs vergünstigte oder sogar kostenlose Nutzungsmöglichkeiten der Nextbikes, damit sie in Ergänzung zu Bus und Bahn genutzt werden können. Außerdem kooperiert nextbike mit einigen Hochschulen, sodass Studenten ebenfalls kostenlos oder vergünstigt die Räder ausleihen können.

Das Headquarter dieses stetig wachsenden Unternehmens befindet sich in Leipzig. Hier findet unter anderem die Produktion der Räder und die Entwicklung der Apps statt. Inzwischen beschäftigt nextbike alleine in Deutschland über 300 Mitarbeier.

Nachhaltiges Ausleihen

In der ostdeutschen Produktionsstätte werden Premium-Komponenten mit ISO-Zertifizerung gebaut. Zur Standardausstattung gehören unter anderem 3 bis 9-gängige Gangschaltungen, höhenverstellbare Ergonomiesattel mit Diebstahlsicherung, ein Luftreifen mit Pannenschutz sowie ein Solarmodul am Fahrradkorb, das das Rahmenschloss regelmäßig mit Energie versorgt. Alle Räder und Fuhrparks werden regelmäßig von örtlichen Mitarbeitern gewartet und ggf. repariert. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser viel genutzten Räder beträgt dadurch zehn Jahre. Dies sind sicherlich auch die Gründe dafür, warum nextbike im Sommer 2019 von Stiftung Warentest als Testsieger von sechs getesteten Bikesharing-Angeboten hervorging.

Auch das Ausleihen ist ein Kinderspiel: Die Registrierung erfolgt über die Homepage, die Hotline oder das Verleihterminal. Das Ausleihen selbst findet über die nextbike-App oder das e-ticket der örtlichen Verkehrsbetriebe statt. Um das Fahrrad zu parken, wird der Parkmodus ausgewählt und das Rad abgeschlossen. So kann es beliebig oft abgestellt werden, ohne dass es gleich zurückgegeben wird, was für unsere Kulinarischen Schnitzeljagden besonders wichtig ist. Schließlich möchte man als Teilnehmer von einem Laden zum nächsten fahren können, ohne bangen zu müssen, dass das Rad in der Zwischenzeit von jemand anderem ausgeliehen wurde. Die Rückgabe findet je nach Stadt schließlich innerhalb der vorgegebenen Flexzone oder an einer nextbike-Station statt.

Detaillierte Infos zum Ausleihprozedere findet ihr auch in unserem Blogbeitrag Wie leihe ich mir ein Nextbike für die Kulinarische Schnitzeljagd aus?

Übrigens: Nextbike unterstützt uns nicht nur bei unseren Touren, sondern auch bei unserer bevorstehenden Crowdfunding-Kampagne bei Startnext. Unter https://www.startnext.com/kuschnija könnt ihr euch ab dem 29.10. einen Gutschein von nextbike über 5 x 60 Freiminuten sichern und uns dadurch bei unserer Kampagne unterstützen.