Mein Lieblingsrezept im April: Entzündungshemmende Immunsystem Kur

Immunkur

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, bei dem es sich nicht um ein Gericht handelt, das ihr essen könnt. Stattdessen stelle ich euch eine Kur vor, von deren Wirkung ich nach eigenem Ausprobieren fest überzeugt bin.

Aktuell kann jeder von uns ein starkes Immunsystem mehr denn je gebrauchen. Das Besondere an dieser Kur ist jedoch die Kombination mit den vielen entzündungshemmenden Inhaltsstoffen. Mit anderen Worten: Selbst wenn ihr euch schon etwas eingefangen haben solltet, unterstützt sie euren Körper besser als eine herkömmliche Immunsystem Kur. Dafür sorgen der enthaltene Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und der schwarze Pfeffer.

Neben den bereits angesprochenen Vorteilen dieser Kur konnten weitere gesundheitliche Fortschritte bereits in folgenden Bereichen festgestellt werden: Befreiung von Kalkablagerungen zum Beispiel in den Arterien, Gelenken oder im Gehirn, Regulierung des Blutdrucks, Entlastung des Herz-Kreislaufsystems, Verbesserung des Hör- und Sehvermögens, Auflösung von vernarbtem Bindegewebe – sogenannten Fibrosen – sowie ein Rückgang von Parodontitis.

Ich lege euch diese Kur deshalb ans Herz, weil ich bereits nach zwei Wochen erste Besserungen in manchen der hier angesprochenen Punkte wahrgenommen habe, obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wusste, dass die Kur auch dagegen helfen könnte.

Für eine 3-wöchige Kur für zwei Personen braucht ihr:

  • Ca. 1,1 Liter Wasser
  • 4 große oder 5 kleine Bio-Zitronen
  • 100 g Bio-Limetten
  • 100 g Bio-Ingwer
  • 100 g Bio-Kurkuma
  • 30 Zehen Bio-Knoblauch
  • 1/4 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

Bei diesem Rezept ist es ausnahmsweise wirklich wichtig, dass ihr Bio-Produkte verwendet, weil – abgesehen von Knoblauch und Pfeffer – alles mitsamt der Schale verarbeitet wird.

Falls ihr die Kur alleine macht, könnt ihr von allen angegebenen Mengeneinheiten die Hälfte nehmen.

Außerdem benötigt ihr:

  • Verschraubbare Glasflaschen mit einem Gesamtvolumen von mindestens 1,5 Litern
Immunkur 2

Zubereitung:

  1. Heizt den Backofen auf 110 Grad Umluft vor und legt eure leeren Glasflaschen – samt Deckel – auf ein Backblech. Legt die Deckel neben eure Flaschen. Sobald die Temperatur erreicht ist, könnt ihr euch einen Timer auf 10 Minuten stellen. Schaltet den Backofen danach aus, die Flaschen und Deckel könnt ihr bis zur Verwendung im Ofen lassen.
  2. Wascht die Zitronen und die Limetten unter fließendem heißen Wasser ab, viertelt sie und gebt sie in einen Mixer oder Zerkleinerer.
  3. Wascht den Ingwer und den Kurkuma ebenfalls heiß ab und schneidet etwa daumendicke Stücke und gebt diese ebenfalls in euer Küchengerät.
  4. Schält die Knoblauchzehen und fügt sie den anderen Zutaten hinzu.
  5. Gebt nun etwa 100 ml Wasser in eure Küchenmaschine und vermixt alle Zutaten so lange, bis eine einheitliche Paste entsteht.
  6. Füllt 1 Liter Wasser in einen Topf, fügt die Paste hinzu und kocht alles ein Mal kurz auf. Nehmt den Topf anschließend vom Herd.
  7. Nun gießt ihr die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder durch die Flotte Lotte in eine Schüssel.
  8. Sterilisiert euren Trichter und eure Kelle mit gekochtem Wasser und holt mit einem Backofenhandschuh eure Flaschen aus dem Backofen.
  9. Jetzt könnt ihr eure Kur in die Flaschen umfüllen. Bevor ihr sie verschließt, gebt ihr in jede Flasche noch eine Prise schwarzen Pfeffer.
  10. Die gut verschlossenen Flaschen auskühlen lassen und anschließend im Kühlschrank aufbewahren.
  11. Tipp: Die Reste der Kur müsst ihr nicht auf den Kompost werfen: Sie eignen sich – für Hartgesottene – als Brotaufstrich, alternativ aber auch als Würzpaste oder Marinade.

Anwendung:

Schüttelt die Flasche vor jedem Verzehr gut durch. Das ist vor allem für den Pfeffer wichtig, der sich gerne am Flaschenboden niederlässt. Trinkt 1 x am Tag, am besten nach dem Frühstück oder nach dem Mittagessen, ca. 25 ml. Das sind in etwa zwei Schlucke. Als Orientierungshilfe für die ml-Angabe empfehle ich euch ein Pinnchen, aus dem ihr sonst Schnaps oder Likör trinkt. In einem Wasserglas landet schnell mal zu viel von der Kur.

Wenn all eure Vorräte aufgebraucht sind, macht ihr eine Woche Pause und wiederholt das Ganze bis zu 4 Mal insgesamt (also knapp 5 Monate lang).

Um eine Knoblauchfahne nach der Einnahme braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, da die Zitronen den Knoblauch vollständig neutralisieren.

Mein Tipp:

Falls ihr flüssiges Propolis zuhause habt, könnt ihr davon jeweils 5-7 Tropfen in euer Pinnchen oder Gläschen füllen. Das verbessert zwar nicht gerade den ohnehin schon intensiven Geschmack, unterstützt euer Immunsystem aber zusätzlich.

Jana Lang

Übrigens: Ich bin Jana und der Schreiberling dieses Genussmagazines. In den letzten zehn Jahren ist Kochen und Ernährung eines meiner größten Hobbys geworden. Am liebsten vegetarisch oder vegan. Wenn ich ausnahmsweise mal nicht wild in die Tasten haue oder ein mehrgängiges Abendessen zubereite, widme ich mich meinen beiden flauschigen Katzen Judy und Laylo. Oder entdecke die Welt. Im Kleinen wie im Großen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit selbstgemachten Kuren zum Trinken?

Ich freue mich über eure Meinung in den Kommentaren.

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