Interview mit Linda Neumann vom Wirtshaus Hotzenplotz

Das Wirtshaus Hotzenplotz gibt es bereits seit 2001. Zwölf Jahre später hat Linda Neumann es übernommen, nachdem sie zuvor jahrelang als Studentin dort gearbeitet hatte. Mit uns sprach die junge Frau über den Charme Neu-Ehrenfelds und verriet uns, welches Gericht auf der Speisekarte den größten Suchtfaktor hat.

Das Wirtshaus Hotzenplotz ist in diesem Jahr zum 1. Mal bei der kulinarischen Schnitzeljagd dabei und nimmt am 31.8.19 daran teil.

Was findest Du an der kulinarischen Schnitzeljagd so besonders?

Linda: Dass man seine Stadt noch einmal von einer anderen und vor allem leckeren Seite kennenlernen kann.

Seit wann gibt es Deinen Laden in Köln und warum?

Linda: Das Hotzenplotz gibt es in Köln seit 2000 – ich habe 2001 dort als Studentin angefangen und ihn 2013 übernommen, weil er einfach ein Teil von mir geworden ist.

Welches Gericht würde Deinen Laden am Besten beschreiben?

Linda: Unser Schnitzel mit Champignon-Speckrahmsauce und dazu knusprige Bratkartoffeln und knackiger Salat. Heutzutage würde man Soulfood sagen – und dieses wohlige Gefühl, das man beim Essen solcher Leckereien bekommt, trifft auch auf unseren Laden zu.

Beschreibe Deinen Laden in einem Satz.

Linda: Der Besuch im Hotzenplotz erwärmt das Herz, die Seele und den Magen…

Welches Deiner Produkte gefällt Dir am Besten und warum?

Linda: Ich liebe unseren Brotkorb mit Knoblauch-Dip. Das warme Fladenbrot mit unserem Dip ist einfach die beste Art sich auf ein Essen bei uns einzustellen – oder einfach so zum Kölsch. Es macht süchtig!

Worauf kann man sich in Deinem Laden immer freuen?

Linda: Bei uns kann man sich immer auf ein paar entspannte Stunden in bester Gesellschaft freuen.

Was macht Neu-Ehrenfeld als Stadtteil Deines Ladens so besonders?

Linda: Neu-Ehrenfeld ist mein Zuhause. Ich lebe und arbeite hier und fühle mich einfach nur wohl. Es gibt viele Familien, alteingesessene Kölner, Geschäftsleute – eben eine gute Mischung und alle versuchen Rücksicht auf einander zu nehmen und miteinander auszukommen. Manchmal kann man vergessen, dass man in einer großen Stadt wohnt, weil es hier so familär zugeht.

Was gefällt Dir an der kulinarischen Szene in Köln am meisten?

Linda: An der kulinarischen Szene Kölns gefällt mir, dass es hier viele Wirte gibt, die mit Leib und Seele dabei sind und sich viele Gedanken um ihr Restaurant machen. Deshalb haben wir viele Gastronomien mit Charakter.

Wolltest Du schon als Kind ein eigenes Unternehmen führen und wenn ja: Warum?

Linda: Ich war ein Gastro-Kind. Mein Opa hatte ein Restaurant, meine Oma war Bardame, mein Vater Koch und meine Mutti Servicekraft. Alle haben gehofft, aus mir würde mal etwas werden, aber nach meinem Studium habe ich festgestellt, dass ich nun einmal ein Gastro-Kind bin.

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