Haus Massenberg in Düsseldorf – Interview mit Ana M. Vukoja

Ana M. Vakojas Oma war die erste Frau, die in einem kroatischen Dorf eine kleine Kneipe hatte und ihre Mama war schon in ihren Zwanzigern Inhaberin Restaurants. Der Gastronomiebetrieb wurde Ana demnach in die Wiege gelegt. Im Haus Massenberg kombiniert sie Traditionelles mit Neuem – regelmäßige Veranstaltungen inklusive.

Das Haus Massenberg ist zum 1. Mal bei der kulinarischen Schnitzeljagd dabei und nimmt am 1. Juni und 14. September in Düsseldorf daran teil.

Was findest Du an der kulinarischen Schnitzeljagd so besonders?

Ana: Ich finde Spiele an sich immer toll- und so viele Menschen auf einmal bei einem Spiel bei uns begleiten zu können – ein Traum:)

Seit wann gibt es Deinen Laden in Düsseldorf und warum?

Ana: Wir haben uns am 04.11.2015 in die große Welt getraut. Warum? Weil es schon immer unser Traum war, die Gastro fließt uns quasi durch die Blutadern. Unsere Oma hatte in Kroatien als erste Frau im Dorf eine Kneipe mit ein paar kleinen Gerichten- das war für mich als Enkelin genug Motivation es ihr knapp 50Jahre später gleich zu tun.

https://www.haus-massenberg.de/

Worauf legst Du in Deinem Laden besonderen Wert?

Ana: Dass unser Team stimmt – nur wenn wir miteinander gut umgehen, können wir das auch nach außen tragen und unseren Gästen den besten Service anbieten.

Was macht Volmerswerth als Stadtteil Deines Ladens so besonders?

Ana: Am Aachener Platz treffen drei Stadtteile unmittelbar aufeinander, Flehe, Bilk und Volmerswerth! Alle drei sehr traditionell, mit sehr viel Brauchtum- aber auch mit sehr viel Facettenreichtum und Spirit. Und genau das spiegelt sich auch bei unseren Gästen wieder, es gibt keinen Stereotypen und genauso soll es sein, alle sollen sich bei uns wohlfühlen können.

Was gefällt Dir an der kulinarischen Szene in Düsseldorf am meisten?

Ana: Dass sie so vielfältig und geprägt ist durch die ganze Welt. Man merkt wirklich wie ein Wandel stattfindet, das Gesetz , das die alten Gastronomen, die seit 30 Jahren ihren festen Platz haben, das Nonplusultra sind, wird langsam durch Newcomer verändert. Newcomer, die einen anderen Background haben, Quereinsteiger sind, ihre Inspiration von Reisen mitgebracht haben. Israelische, Libanesische, Balinesische, Hawaiianische Küchen sind immer öfter an kleinen Ecken zu finden. Ein kulinarischer Traum.

Wolltest Du schon als Kind ein eigenes Unternehmen führen und wenn ja: Warum?

Ana: Tatsächlich wollte ich immer Unternehmerin sein, weil ich meine Mutter als Vorbild hatte. Sie hat es geschafft mit Anfang zwanzig zwei Kinder, eine Ehe, einen Haushalt, ein Hotel und ein Restaurant ergfolgreich zu meistern. Inklusive Elternabende in der Schule. Eine Working-Mom aus dem Bilderbuch.

https://www.haus-massenberg.de/

Wo gehst Du essen, wenn Du selbst keine Lust auf Kochen hast?

Ana: Ich erkunde gerne neue Sachen, momentan gehe ich gerne auf den Carlsplatz- da gibt´s einen Inder, der hat das beste Chicken Tikka, das ich außerhalb der Londoner Food Markets je gegessen habe.

Was kochst Du privat im Alltag?

Ana: Alles tatsächlich – je nach Lust, Laune und zeitlichem Rahmen. Von kroatischen Familienrezepten ( gefüllte Paprikas ), Klassikern wie Spitzkohl bis zu meinem Liebslingsfrüstück Shakshouka. Aber ich muss zugeben, ich lasse mich auch sehr gerne bekochen :)

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